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Das Bad

oder besser noch: Wellness-Oase

Das Bad wird immer mehr zur Wellness-Oase. Die Zeiten, in denen man sich einfach nur schnell wusch, sind offensichtlich vorbei. Doch der Ausgedehnte Verwendungszweck verlangt auch nach neuen Lösungen. Zum Beispiel für die EINRICHTUNG.

Der neue Trend im Bad: qualitativ hochwertige Möblierung und Raum für Entspannung.

Diese Aufwertung ist insofern wichtig, als Stauraum im Wohnbad ein wichtiges Thema ist.
Zum wohnlichen und eleganten Bad gehört, dass wenig Zierendes wie Föhn, Kosmetika und Hygieneartikel kein optisches Chaos anrichten.
Qualitativ hochwertige Möbel haben die Vorbilder in der Küche Schubläden mit Softeinzug oder grifflose Schübe, die mit dem Knie auf leichten Druck hin geöffnet und geschlossen werden können.

Zur neuen Stellung des Badezimmers gehören unter anderem auch Materialien, die keinen so sterilen Charakter wie in der Vergangenheit verströmen.

Natur-, Kunststein, Massivholz, Metall, Glas, …in all ihren Unterschiedlichsten Farben und Formen; um nur einige zu nennen.

Im Grunde bilden Wasser und Holz ein perfektes Gespann – man denke nur daran, wie Boote über Jahre den Belastungen des nassen Elementes standhalten. Vor allem Teak als das bekannteste Edelholz ist berühmt für seine Wasserbeständigkeit. Durch seinen natürlichen Ölgehalt hält es der Feuchtigkeit ohne jeden Anstrich jahrzehntelang stand.
Daneben sind auch andere Tropenhölzer wie Mahagoni oder Wenige geeignete Lösungen für Nassräume. Allerdings sind sie nicht unbedenklich, vor allem wenn es sich um Schlägerungen aus Regenwaldzonen handelt. Plantagenholz wiederum kann mit der Qualität der wild-wachsenden Hölzer nicht ganz mithalten und ist deshalb preislich günstiger.
Allerdings bieten auch die heimischen Wälder genug Harthölzer, die für die Verwendung im Bad geeignet sind, etwa Kirsche, Nuss oder Ahorn. Denkbar ist auch die Verarbeitung von Sperrholz- und Tischlerplatten. Sie müssen aber unbedingt eine wasserfeste Verleimung aufweisen, sonst lösen sie sich unweigerlich und rasch auf.
Stimmt die Basis, ist es eher eine Geschmacksfrage, ob das Holz roh bleibt oder behandelt wird.
Eine gute Alternative zur lackierten Oberfläche, ist die geölte Oberfläche.
Dabei bleibt das Material atmungsaktiv und lebendig, weil das Öl im Gegensatz zur Lackierung keine geschlossene Schicht bildet.
Außerdem lassen sich Kratzer am ölbehandelten Holz leichter ausschleifen und mit Öl nachbehandeln.
Auf eine ausreichende Hinterlüftung ist in jedem Fall zu achten.

Zum Wohlfühlbad gehören auch entsprechende Accessoires, welche die Emotionalisierung dieses Raumes widerspiegeln.
Duftöle, Duftkerzen, getrocknete Blütenblätter, Badesalze sind für die Wohlfühloase längst unverzichtbar geworden. Aber auch grüne Pflanzen wie Farne, Orchideen oder Palmen sorgen für ein tropisches Flair und tragen wesentlich zu einer entspannenden Atmosphäre bei.

Eine besonders wichtige Rolle spielt wiederum das Licht. Ein gut beleuchteter Kosmetik-und Rasierspiegel wird rasch unentbehrlich. Ausserdem schafft die passende Beleuchtung Wellness-Stimmung im Bad.
Beim Versuch, alle Sinne zu berühren, darf auch ein gutes Soundsystem nicht fehlen.

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